Alles aus „einer Hand“ oder professionelles Netzwerk?

Liebe Leser dieses Blogs,

 

immer wieder lesen wir in Interviews in Fachzeitschriften, Blogs und Websites von „Arbeiten aus einer Hand“ und möchten nun, am Ende dieses Artikels, Ihre Meinung dazu einholen und uns davon möglicherweise inspirieren lassen, wie unsere Arbeit zukünftig sowohl für uns als Ausführende, als auch für unsere Kunden am besten gemacht werden kann.

Das Arbeitsfeld des Raumausstatters hat sich in den vergangenen 100 Jahren stark verändert. Der „Tapezierer“ zu Beginn des deutschen Wirtschaftswunders in der Mitte des letzten Jahrhundert wurde aufgesucht, wenn gute Stücke wie Fauteuils und Kanapees aufgemöbelt werden sollten. Seit dem sind viele Aufgaben hinzu gekommen, die mit dem Begriff „Raumausstattung“ gut umrissen werden: das Anfertigen von Vorhänge und Gardinen, das Verlegen von textilen und flexiblen Bodenbelägen wie Parkett, Fertigparkett, Kork, Laminat- und Teppichböden, die Wohnraumgestaltung mit Tapeten und Farben aber auch Sonnenschutz wie Markisen im Außen-, Rollos und Jalousien im Innenbereich. Das Tätigkeitsfeld des Raumausstatters zeigt sich heute weitaus vielseitiger als noch vor 100 Jahren.

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All diese Arbeitsbereiche werden in der Ausbildung berücksichtigt, der Lehrling ist nach Beendigung befähigt, all diese Aufgaben fachgerecht auszuführen. Viele Kunden schätzen es, wenn Sie nicht verschiedene Gewerke und Betriebe damit beauftragen müssen, ein Objekt neu zu gestalten. Aus zahlreichen Gesprächen und ebenso vielen Erfahrungen wissen wir aber auch, dass unsere Mitglieder sich durchaus spezialisieren. So gibt es Gardinenspezialisten, Firmen, die sich ausschließlich der Anfertigung und Montage von Markisen, Jalousien und Rollos widmen oder auch ausgesprochene Profis, wenn es um das Verlegen von Teppichböden geht. Die Spezialisierung bringt gewisse Vorteile: man kann aus dem jeweiligen Segment eine größere Auswahl an Kollektionen vorhalten und ist ausgesprochen versiert in Arbeitsabläufen. Nachteilig ist sicherlich, dass nur eine Planung, die alle Bereiche berücksichtigt, eben auch ein Auge für die Details der jeweiligen Aufgaben hat. So kann ein Raumausstatter, der, wie es in unserem Berufsbild üblich ist, alle Arbeiten professionell anbietet, Farbtöne besonders gut aneinander anpassen, berücksichtigt gewisse Vorarbeiten bei der Umsetzung und liefert so ein „rundes Ergebnis“ mit einem stimmigen Konzept.

Beides miteinander in Einklang bringen Netzwerke, Zusammenschlüsse von Spezialisten, die regelmäßig miteinander arbeiten: die Planung des gesamten Auftrags wird von einem Raumausstatter getätigt. Er ist auch Ansprechpartner für den Kunden. Die jeweiligen konkreten Aufgaben hingegen werden dann von spezialisierten Firmen übernommen. Wichtig hierbei ist, dass alle Beteiligten verzahnt miteinander arbeiten. Kommunikation ist dafür unerlässlich. Da die Abstimmung untereinander häufig Zeit in Anspruch nimmt, sind Arbeiten von einem Netzwerk häufig auch etwas teurer.

Nun ist also Ihre Meinung gefragt…

Sind Sie Profi unsere Branche, verraten Sie uns bitte, wie Sie hauptsächlich arbeiten:

 

Sind Sie Kunde oder können sich vorstellen, demnächst unsere Leistung inAnspruch zu nehmen, verraten Sie uns bitte, was Sie bevorzugen:

 

Wir danken Ihnen fürs Mitmachen und freuen uns auch über Ihre Meinung als Kommentar.

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