Raumausstatter- und Sattlerhandwerk mit Zukunft

Sucht man im Internet „Gründe für Auszubildende“ liefert einem Google in nicht einmal einer Sekunde 5.500.000 Ergebnisse. Leider ist das in diesem Fall nicht mit 5.500.000 Gründen gleichzusetzen, weshalb man sich dazu entschließen sollte, einen Lehrling auszubilden. Im Gegenteil. Fast alle diese Links behandeln nur das Thema, welche Gründe für Abmahnungen und Kündigungen ausreichend und hinlänglich sind. Dabei haben unsere Lehrlinge einen viel besseren Ruf, als diese schnelle Suchanfrage nun meinen lassen könnte:

Wir setzen auf nachwachsende Ressourcen: Azubis (Das Handwerk)

Die Ausbildung sichert dem Unternehmen den Nachwuchs. Dadurch, dass zu wenig Betriebe ausbilden, werden wir in den kommenden Jahren immer mehr Schwierigkeiten haben, geeignetes, qualifiziertes Personal zu finden. Es ist sowohl für die einzelnen Unternehmen selbst, aber auch für die Gesellschaft und die Wirtschaft von großer Bedeutung, dass die Kenntnisse und Erfahrungen an andere weitergegeben werden, damit diese von dem erworbenen Wissen profitieren können. Die Unternehmen bilden demnach für ihre eigene Zukunft aus. Sie erhalten mittelfristig dadurch eine Fachkraft, die sich im Betrieb auskennt und der sie vertrauen können. Auch die Sprach- und Kulturkenntnisse von Jugendlichen können in traditionell geführten Unternehmen hilfreich sein, zumal in einer Gesellschaft, die internationales Handeln und modernes Denken verlangt. Auch traditionelle Handwerksberufe richten sich zunehmend an eine junge Zielgruppe, sodass frische Ideen sicherlich auch hier gewünscht sein dürften.

 

Unser Beruf ist so facettenreich, dass es schwer vorstellbar ist, dass er je langweilig werden könnte. So ist es ein Leichtes für einen jungen Menschen, sich mit diesen neuen Aufgaben, dem gesamten Berufsbild und nicht zuletzt dem Unternehmen zu identifizieren. Da die Jugend von heute besser vernetzt ist als je zuvor, sorgt ein begeisterter Lehrling immer auch für einen positiven Ruf für unser Handwerk und Ihr Unternehmen und macht so also tolle Werbung.

Auszubildende sollen direkt nach der Ausbildung im Beruf einsetzbar sein. Deshalb müssen sie durch praktische Erfahrungen am Arbeitsplatz lernen. Dabei sind Auszubildende natürlich auch produktiv tätig. Dies erbringt durchschnittlich 7.730 Euro je Auszubildenden und Jahr, die die durch Ausbildungsvergütung u.ä. entstehenden Kosten zumindest etwas relativieren. Nicht mitgerechnet sind Tätigkeiten, für die Sie möglicherweise sonst zumindest zeitweise eine zusätzliche Kraft einstellen müssten – beispielsweise wenn Büro oder Werkstatt trotz Krankheit oder Urlaub besetzt sein müssen.

Wenn Sie sich dafür entscheiden, einen Lehrling auszubilden, bringen Sie im im Laufe der Lehrzeit genau jene Fähigkeiten bei, die für Ihr Unternehmen relevant sind. Bei einer anschließenden Übernahme sparen Sie sich so nicht nur , lästige Stellengesuche, aufreibende Bewerbungsgespräche und überhöhte Gehaltsforderungen, sondern auch eine aufwendige Einarbeitungsphase. Außerdem wissen Sie schon genau um die Kompetenzen des Lehrlings – sowohl auf professioneller, als auch auf menschlicher Ebene und können genau abschätzen, wie gut er oder sie in Ihr Team passt. Das führt zu weniger Personalwechsel und somit zu einem besseren Zusammenhalt im gesamten Team – was sich ganz sicher positiv auf das Betriebsklima auswirkt.

 

Schauen Sie sich hier ein tolles Beispiel an: Olaf Liedtke schreibt in seinem Blog über seine Auszubildende – gerade wurde Stefanie Leinen auch interviewt und erzählt von Ihrem Lehrlingsalltag. 

 

Grundsätzlich können alle Unternehmerinnen und Unternehmer ausbilden, sofern sie die sachlichen und fachlichen Voraussetzungen erfüllen. Details regelt das Berufsbildungsgesetz (BBiG).

Wenden Sie sich auch jederzeit an Ihre Innung. Wir als Ihre Interessenvertretung helfen Ihnen bei allen Fragen rund um das Thema „Ausbildungsbetrieb“, stellen Kontakte her und unterstützen Sie bei der Suche nach dem Lehrling, der zu Ihnen passt.

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4 Responses to “Raumausstatter- und Sattlerhandwerk mit Zukunft”
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  1. […] möchten wir uns natürlich auch bei all den Ausbildungsbetrieben, die es möglich machen, dass unsere Branche voller Zuversicht in die Hände nachwachsender […]

  2. […] haben bereits im im März darüber berichtet, was eine Ausbildung in unserem Handwerk eben auch gerade für die Zukunft […]

  3. […] Sie bereits in diesem und diesem Blogartikel feststellen konnten, liegt uns die Ausbildung neuer Fachkräfte sehr am […]

  4. […] können sie, werter Leser dieses Blogs, es bald nicht mehr hören: Wir brauchen Nachwuchs. Wir wollenLehrlinge. Ohne Jugend keine Zukunft – immer und immer wieder beschäftigt uns […]



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