Raumausstatter und Sattler und das Web 2.0

Halt! Hier geblieben und weiter gelesen! Zwar geht es heute nicht um ein klassisches Handwerksthema – wohl aber um eines, das immer wichtiger für uns alle wird: das Internet. Und immerhin gehören Sie ja zu der Gruppe der Interessierten, denn Sie sind ja eifriger Nutzer des Webs – immerhin lesen Sie ja unseren Blog! Bei unserem letzten Raumausstattertag in Hamburg hat Katharina Fischer von K:FEE Kunst und Können die verschiedenen Plattformen im Internet erklärt und Gründe aufgezeigt, weshalb man als Unternehmen in ihnen vertreten sein sollte. Wir fassen hier noch einmal die 7 wichtigsten zusammen:

1. Die Kunden erwarten einfach, dass sie sich anonym und unverbindlich, zeitgleich aber umfangreich über ein Unternehmen informieren können. Dafür ist z.B. eine Website unerlässlich.

2. Kunden vertrauen dem Urteil anderer, auch den Meinungen, die im Internet publiziert werden, mehr, als Werbebotschaften. (Lesen Sie hierzu auch die Nielsen-Studie)

3. Sie können im Internet quasi in Echtzeit Ihre Professionalität unter Beweis stellen, indem Sie bspw. Fotos von Ihren Produkten oder fertiggestellten Projekten publizieren. Hierfür eignen sich Blogs ebenso gut wie die eigene Facebook-Seite, das Google+-Profil oder der Flickr-Account. 

4. Die Präsenz auf verschiedenen Plattformen verbessert das Ranking in Suchmaschinen und somit die Auffindbarkeit im Netz.

5. Sie können hier Ihre Kunden direkt ansprechen und mit ihnen in Dialog treten.

6. Auf den Plattformen vernetzen sich Menschen. So erreichen sie eine Vielzahl von Leuten.

7. Ihre Unternehmens-Reputation wird auf sozialen Netzen und Bewertungsplattformen geschaffen.

Tatsächlich ist es so, dass Viele von uns noch immer etwas fremdeln, wenn es um die Präsenz unseres Unternehmens im Internet geht. Wir begreifen uns als Unternehmer, die konzeptionell und praktisch arbeiten und scheuen den Mehraufwand, den die Betreuung von Website, Blog, Youtube-Kanal, Facebook & Co. mit sich bringen. Dabei vergessen wir, dass gerade die Vernetzung mit unseren Arbeitnehmern, Zulieferern und Kunden uns eben auch viel Arbeit abnehmen kann und zu Zeitersparnis führt. Zusätzlich ist unser Arbeitsalltag voll von interessanten Inhalten, mit denen wir auf besagten Plattformen zeigen können, dass und wie wir professionell arbeiten. So machen wir die Öffentlichkeit auf unseren Beruf im Allgemeinen – und unsere Projekte im Speziellen aufmerksam – und das wiederum generiert die Kunden von morgen! – Im besten Fall also zeigen wir auf einer beliebigen Plattform beispielsweise ein Foto eines unserer Projekte – und der Kunde schreibt eine positive Bewertung dazu – durch die Vernetzung auf besagter Plattform wird diese positive Bewertung im Netz verbreitet und der gute Ruf Ihres Unternehmens wird gefestigt.

Kurz gesagt: aus „Tu Gutes und sprich darüber !“ wird „Sei gut und sorg dafür, dass darüber gesprochen wird“!

– Vergessen Sie dabei nicht: Privat können Sie diesen Plattformen durchaus skeptisch gegenüber stehen, für Ihr Unternehmen wird es auf lange Sicht aber kein Weg daran vorbei geben – Ihre Mitbewerber sind schon dort! Bleiben Sie nicht zurück! Denken Sie an Ihr eigenes Kauf- und Entscheidungsverhalten und beobachten Sie die Menschen, die Produkte und Dienstleistungen über Websites abrufen, um zu sehen, ob andere sie positiv bewertet haben, Preis-Leistungsverhältnis in Ordnung sind oder auch einfach nur, um sich die Route zum Geschäft anzeigen zu lassen.

Schreiben Sie uns einen kurzen Kommentar, wenn dieses Thema für Sie interessant ist und auch, an welcher Stelle wir vielleicht etwas mehr ins Detail gehen sollten!

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4 Responses to “Raumausstatter und Sattler und das Web 2.0”
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  1. […] eine oder andere Anregung und hoffentlich auch Lob von unseren Kunden zu bekommen. Nutzen Sie auch Soziale Netzwerke? Dann freuen wir uns, wenn wir uns dort wieder […]

  2. […] sammeln Broschüren und Look-Books der Hersteller in einem eigens dafür angelegten Ordner. Das Web 2.0 bietet jetzt eine weitere Möglichkeit, sich inspirieren zu lassen: In dem neuen Sozialen Netzwerk […]

  3. […] referierte.  Mit vielen Beispielen forderte sie die Unternehmer auf, ansprechende Websites anzubieten und interessante Plattformen zur Kommunikation mit Kunden und Herstellern zu neuen, damit unter anderem auch die Bewertungen auf den […]

  4. […] einzusetzen: Seien Sie aktiv auf Messen, veranstalten sie Tage der offenen Tür, zeigen Sie in sozialen Netzwerken, was Ihre Tätigkeit so spannend macht. Nur so wecken wir und Sie das Interesse für unsere Branche […]



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